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Die Preisträger mit Susanne Simmler (2.v.r.), Bad Orbs Bürgermeister Roland Weiß (rechts), Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher (5.v.r) und Uwe Häuser (4.v.r), Mitglied des Sozialausschusses des Main-Kinzig-Kreises. Foto: Franz

Nicht das „Ich“ zählt, sondern das „Wir“

Veröffentlicht am 05. Dezember 2017 von botingo-redakteur-5


Main-Kinzig-Kreis (pfz). Jemanden an die Hand nehmen, und mit ihm einige Schritte auf dem Lebensweg gehen - diese Charakteristik haben die drei neuen Träger des Ehrenamtspreises für soziales Engagement des Main-Kinzig-Kreises gemeinsam. Der LebMal-Club Gelnhausen ermöglicht Menschen mit und ohne Behinderung besondere Erlebnisse, der Dörnigheimer Verein Tischlein Deck Dich unterstützt Kinder aus sozial schwachen Strukturen, Tanja Gethöffer und ihr Verein Eltern medizingeschädigter Kinder aus Bad Orb geben Angehörigen eine Stimme, die ihre Kinder durch Behandlungsfehler verloren haben. Die Ehrenamtlichen bekamen heute Abend von Vize-Landrätin Susanne Simmler im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen den mit 7000 Euro dotierten Preis für ihr besonderes Engagement verliehen.

Der LebMal-Club erhält mit 4000 Euro den größten Anteil, der Rest geht zu jeweils 1500 Euro an die beiden Vereine. Vorausgegangen war der Auszeichung eine Empfehlung des Sozialausschusses für die drei Preisträger, der der Kreisausschuss gefolgt ist.

Sozialdezernentin Simmler stellte in ihrer Begrüßung die Vielfalt des Ehrenamts im Main-Kinzig-Kreis heraus. Alle Engagierten hätten gemeinsam, dass das "Ich" in den Hintergrund rücke und das "Wir" im Mittelpunkt stehe. "Diese Vielfältigkeit könnte der Staat gar nicht organisieren. Das Ehrenamt ist der Kit der Gesellschaft", sagte Simmler und nahm die Politik in die Pflicht, die erkennen müsse, wo Finanzierung gebraucht werde.

Der vor zwölf Jahren ins Leben gerufene LebMal-Club ist ein Zusammenschluss der Lebenshilfe und der Malteser, daher auch der Name. "Und es könnte kaum einen besseren Begriff dafür geben, weil Sie Freizeitangebote organisieren, um gemeinsam zu leben und zu erleben", sagte Simmler. Motor des Freizeitclubs für Menschen mit und ohne Behinderung, dessen Aktivitäten schwerpunktmäßig im Lebenshilfe-Haus in Altenhaßlau stattfinden, ist das Planungsteam. Das besteht aus Gerald Zipf, Jasmin Neis, Karin Ickes, Heiko Schüch, Karola Sinsel und Dieter Klumb. Aus ihrer Feder stammen unter anderem eine monatliche Diskoveranstaltung zum Zweck der Inklusion im "Agostea" in Lieblos und die besondere Aktion "i-mobil". Dabei können sich Menschen mit Behinderung, die keinen Führerschein machen dürfen, auf einem Übungsgelände in Erlensee mit Fahrlehrern hinter das Steuer eines Autos setzen. "Für andere ist das Auto fahren ganz normal. Sie ermöglichen es Menschen, die das zum ersten Mal machen. Sie helfen, Leben anzureichern und zu bereichern und räumen Vorurteile aus dem Weg", so die Vize-Landrätin.

Gänsehaut kam durch so viel lobende Worte beim Planungsteam auf.

Mehr dazu in der GNZ vom 5. Dezember.

 

 

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