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Brandaktuell

Rekordkulisse! 1100 Zuschauer sehen Hanaus Gala gegen Bruchköbel

Veröffentlicht am 13. März 2018 von mw


Die HSG Hanau bleibt zu Hause eine Macht und hat nach zwei Auswärtspleiten in Folge eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückgefunden. Vor der Rekordkulisse von 1100 Zuschauern im Hexenkessel Main-Kinzig-Halle setzten sich die Grimmstädter im Derby gegen die SG Bruchköbel in der 3. Handball-Liga Ost mit 25:15 (15:9) durch und ließen den Gästen von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. Nach langer Verletzungspause feierte Lucas Lorenz sein Comeback im Dress der HSG.


Nach zwei bitteren Auswärtsniederlagen in Folge wollten die Hanauer unbedingt wieder punkten. "Meine größte Angst war daher, dass wir verkrampfen, weil wir alles besonders gut machen wollten. Doch die hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: Wir haben gleich am Anfang für klare Verhältnisse gesorgt", zeigte sich Patrick Beer nach der Partie erleichtert. "Ein gewisser Druck war schon da. Daher möchte ich der gesamten Mannschaft ein großes Lob aussprechen."

Vor dem Anpfiff sorgte der Blaue Block für Gänsehaut-Atmosphäre als er weite Teile der Tribüne mit Leuchtstäben und Blau-Weißen Fähnchen in die Vereinsfarben der HSG Hanau tauchte. Die Halle platzte zu diesem Zeitpunkt aus allen Nähten und selbst hinter den Toren drängelten sich die Zuschauer. Kein Zweifel: Das Derby elektrisierte die Massen.

Auf dem Feld schien allerdings nur eine Mannschaft so richtig unter Strom zu stehen. Das Team der HSG Hanau. Lediglich ein einziges Mal, beim 1:0 durch Sergej Zutic (2.), lagen die Gäste aus Bruchköbel in Führung. Anschließend entlud sich beim Gastgeber der Frust der vergangenen Tage. Einmal ins Rollen gekommen, war der HSG-Express an diesem Abend nicht mehr zu stoppen.

Yaron Pillmann, Björn Christoffel sowie der überragende Marc Strohl setzten die ersten Ausrufezeichen. Nach zwölf Minuten führten die Grimmstädter bereits mit 8:2 und ließen Bruchköbel in der Folgezeit nicht wirklich mehr näher herankommen. Zur Pause hieß es 15:9.

Insbesondere in der Abwehr zeigte die HSG eine tadellose Vorstellung. Hochkonzentriert, kompromisslos zupackend, aber zu keinem Zeitpunkt übermotiviert oder kopflos ging man zu Werke. Attribute die in der Vorwoche bei der Pleite in Nieder-Roden noch gefehlt hatten, waren dieses Mal im Überfluss vorhanden. "Die Abwehr war wieder einmal der Matchwinner", sagte Beer.

Und dahinter präsentierte sich Sebastian Schermuly einmal mehr in Gala-Form. Der Keeper raubte mit Glanzparaden in Serie den Gästen zusehends den Nerv. Bruchköbel fand über die gesamte Spielzeit nie richtig ins Spiel. "Wir haben kläglich versagt. Uns hat die geistige Frische gefehlt. Hanau hat souverän gespielt und hat verdient gewonnen", gab Gäste-Coach Tim Beckmann zu.

Denn auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht und Hanau konnte nach und nach seinen Vorsprung ausbauen. Als Jan-Eric Ritter nach 46 Minuten mit dem 21:11 erstmals eine Zehn-Tore-Führung herausgeworfen hatte, war die Partie endgültig zugunsten der Hausherren gelaufen. Der Rest war Schaulaufen vor einer großartigen Kulisse, die die Hanauer über 60 Minuten lang lautstark nach vorne trieb.

Strohl, der von Trainer Beer ebenso ein Extralob erhielt wie Torhüter Schermuly unterstrich seine Glanzleistung mit sieben Toren. Damit war er treffsicherster Schütze der HSG, Pillmann war fünf Mal erfolgreich, Christoffel vier Mal.

Nach diesem glanzvollen Sieg waren die beiden dürftigen Auswärtsauftritte zuvor längst wieder vergessen. Da sogar noch der direkte Vergleich mit Bruchköbel gewonnen wurde (das Hinspiel ging 24:32 verloren) gelang der HSG sozusagen Wiedergutmachung im doppelten Sinne.

Mit nunmehr 26:20 Punkten rangiert die HSG Hanau auf dem fünften Tabellenplatz und dürfte nach diesem Erfolg nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Dennoch möchte Beer jetzt nicht locker lassen und kündigte kämpferisch an, nun auch in der Fremde endlich wieder punkten zu wollen. Dazu gibt es am Sonntag, den 17. März, bei der HSC 2000 Coburg II die nächste Gelegenheit.

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