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Brandaktuell

Steinau vor 1000 Jahren

Veröffentlicht am 28. August 2017 von botingo-redakteur-9


Raufereien mit Schwert und Schild, eine Feldschlacht mit zwei Dutzend Vasallen und Lehnsmännern und eine atemberaubende Feuershow haben am vergangenen Wochenende Tausende in der Brüder-Grimm-Stadt Steinau fasziniert. Das Schloss lieferte die historische Kulisse für das achte Mittelalterspektakel der "Trimburger Ritterschaft".

Da war nicht immer alles so authentisch wie bei einem der Ritter, der bei der Eroberung der Burg in die Bresche sprang und durch eine 60 Kilogramm schwere Panzerrüstung geschützt war. Gut eine halbe Stunde hatte es gedauert, bis er sein "Stechzeug" mithilfe eines Knappen angelegt hatte.

Mittelalter zu leben hatte in Steinau viele Facetten. In den Kinzigwiesen vor der Stadtmauer entführten 40 Lagergruppen die Besucher in den mittelalterlichen Alltag. Reges Markttreiben mit Händlern und Handwerkern herrschte auf dem Kumpen, dem Schlosshof und dem Hirschgraben. Wie es damals Brauch und Sitte war, mischten sich Gaukler, Wahrsager, Ablassprediger und Spielleute unters Volk.

"Das Mittelalter war nur für den Hochadel ein Zuckerschlecken", betonte Lederer Paul Kinsberger und pries Schuhe und Taschen aus Rindsleder an. "Die Schuhe waren früher aus Ziegenleder. Denn eine Kuh war so teuer wie ein ganzes Dorf. Die Ziege warf zwei Junge. Das gab zwei Paar Schuhe." Für ein Schwert hätte ein Leibeigener sein Leben lang schuften müssen.

"Ja so warn's die alten Rittersleut'", sangen dagegen die Spielleute von "Taranis". Wohlwissend, dass das Mittelalterleben für die Bauern beschwerlich, ja grausam war und nichts mit herrlichen Burgen, tapferen Rittern und schönen Burgfräuleins zu tun hatte.

Mehr dazu in der GNZ vom 28. August.

 

 

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