News erstellen

Erstelle einen neuen Newsbeitrag.

 

News erstellen


Brandaktuell

Der Main-Kinzig-Kreis werde sich bewusst nicht für eine der Ausbauvarianten aussprechen, betont Landrat Stolz. Foto: dpa

„Viel für die Bürger herausgeholt“

Veröffentlicht am 03. Mai 2018 von botingo-redakteur-5


Ausbau der Kinzigtalbahn: Landrat Stolz weist Vorwurf an Politik zurück

Main-Kinzig-Kreis (re). Landrat Thorsten Stolz hat "verwundert" auf den Vorwurf eines Leserbriefschreibers aus Gelnhausen in der Samstags-GNZ reagiert, die Kreisspitze würde im laufenden Trassensuchverfahren der Deutschen Bahn für das Kinzigtal ihre Stimme nicht erheben. "Das ist schlichtweg falsch, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Gerade die jüngsten zentralen Zusagen in Sachen Nachrüstung des Lärmschutzes entlang der Bestandsstrecke und der barrierefreie Ausbau der Bahnstationen sind einzig und alleine auf die Initiative und Verhandlungen des Main-Kinzig-Kreises mit der DB Netz AG zurückzuführen", erinnert Stolz. Ebenso habe der Kreis gegenüber der Bahn die gleichberechtigte Prüfung der Variante VIII durchgesetzt. Weiterhin hat der Landkreis ein eigenständiges Planungsbüro mit der Überprüfung der Bahnplanungen beauftragt, um Verfahren und Methodik des Planungsprozesses durch einen Dritten bewerten zu lassen.

"Was der Main-Kinzig-Kreis bereits für die Bürger erreicht und vorangebracht hat, kann sich mehr als sehen lassen", meint der Landrat. Was der Kreis aber nicht tun werde, sei eine Empfehlung für eine Ausbauvariante auszusprechen. Dies habe der Kreis von Anfang an auch immer sehr deutlich gemacht.

"Wir wissen, dass jede Variante, von der südlichsten bis zur nördlichsten, zu unterschiedlichen Betroffenheiten in unseren Städten und Gemeinden führt. Hier haben alle Bürger das Recht, durch den Kreis gleichermaßen vertreten zu sein, ganz egal, aus welcher Kommune sie kommen. Für sie alle hat der Main-Kinzig-Kreis in den letzten Monaten gekämpft und auch ordentlich etwas herausgeholt", so Stolz. Genau vor diesem Hintergrund habe sich der Main-Kinzig-Kreis in den vergangenen Monaten bewusst nicht für eine der Ausbauvarianten ausgesprochen, genauso wenig gegen eine. "Es hilft auch niemandem, wenn wir versuchen, eine Region gegen eine andere auszuspielen, weder in den letzten Jahren noch jetzt kurz vor Toresschluss. Wichtig ist, dass zunächst die Suchkriterien transparent und gleich an alle Varianten und Vorschläge angelegt wurden", so Stolz weiter.

Entscheidend für die Akzeptanz eines Neu- beziehungsweise Ausbaus der Bahnstrecke sei ein starkes Maß an Lärmschutz für die Anrainerkommunen sowie eine bessere Nutzbarkeit der Zugverbindungen. "Wir haben es als Kreis zum einen erreicht, dass nicht nur eine mögliche Neubaustrecke, sondern auch die Bestandsstrecke in den nächsten Jahren lärmschutztechnisch nachgerüstet wird, und zwar ganz losgelöst von der Ausbauvariante", führt der Landrat weiter aus.

Das Dialogforum Hanau-Würzburg/Fulda trifft sich am Donnerstagnachmittag in der Gelnhäuser Stadthalle zum zwölften Mal. Die Deutsche Bahn AG kündigt an, bei diesem Termin das Ergebnis der bisherigen Abwägung der Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten vorzustellen. Im Anschluss an die Sitzung werden dann am frühen Abend auf einer Pressekonferenz die entsprechenden Pläne und Unterlagen präsentiert. Die GNZ berichtet ausführlich in der GNZ vom 04.05.

News melden

Weitere Bilder


Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

Die Funktion zum Hinzufügen von Kommentaren steht nur registrierten Benutzern sowie Bürgerreportern zur Verfügung.

Um ein Kommentar zu hinterlassen sowie alle weiteren Funktionen und Vorteile des Community-Nutzer in Anspruch nehmen zu können bitte wir Dich, Dich bei uns zu registrieren.

Die Registrierung ist völlig kostenfrei und Dein Account wird unmittelbar nach einer E-Mailbestätigung deinerseits freigeschaltet.

Zur Registrierung


Einloggen

Zum Seitenanfang Diese Seite drucken
© BOTINGO – Der Bote online | E-Mail: info@botingo.de