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Das Einzige, was die "Lieblingskassette" mit einem Chorkonzert gemeinsam hatte war der Chor.

"Lieblingskassette": Ein Konzert für Alle!

Veröffentlicht am 12. September 2017 von botingo-redakteur-9


Es gibt ausgewiesene Liebhaber von Chormusik, aber der größte Teil der Menschen kennt Musik aus dem Radio. Entsprechend sind die Geschmäcker - und ein breites Publikum anzusprechen ist der Harmonie Lieblos mit diesem Konzert voll und ganz gelungen. Rock und Pop, begleitet von E-Bass und Schlagzeug, dazu eine passende Lautsprecheranlage. So erlebten die Besucher statt eines Chorkonzertes ein Popkonzert, bei dem Chöre sangen.

Schon in den Vorankündigungen war klar, dass dies kein normales Chorkonzert werden würde. Titel und Werbung stimmten die Besucher schon auf das Kommende ein. Wer dann aber am Konzertabend die Halle betrat war dennoch überrascht davon, wie umfänglich von ausgetretenen Pfaden abgewichen wurde und wie ganzheitlich das Motto bedacht wurde.

Was ist eine "Preshow"?

Wo sonst von einer "Saalöffnung" die Rede ist schrieb die Harmonie "Preshow". Die Beleuchtung des Saals wurde komplett durch sich bewegende, farblich abgestimmte Projektionen auf die Saaldecke realisiert, so dass der Saal schon vor Konzertbeginn in eine heimelige Atmosphäre getaucht wurde. Dazu kam Musik aus der Konserve.

Auch bei den Speisen und Getränken Geboten wurde den Besuchern Außergewöhnliches geboten: Caipirinha-Bowle, Himbeer-Bowle, überbackene Auberginen mit Tomaten-Bruschetta, Würstchen im Schlafrock und Leberkäse Wiener Art an Kräuterschmand. Selten waren die Minuten vor dem Konzert so lecker und gemütlich.

Eine Leinwand als Blickfang

Als um 20:00 das Programm startete gab es die nächste Überraschung: Während der Gemischte Chor die Bühne betrat wurden die Besucher von einer Stewardess begrüßt und mit den Sicherheitsvorkehrungen in der Halle vertraut gemacht. Das sorgte für die ersten Lacher und machte klar, dass der Abend keine todernste Sache werden würde.

Diese "Sicherheitseinweisung" wurde als Video auf der Leinwand hinter den Sängern abgespielt. Während des Konzertes wurden dort dann auch passende Videos und Bilder zu den Stücken gezeigt. Anstatt einer Moderation wurden auch die Stücke mittels Video-Einspielern angekündigt. So ergriff bis nach der Zugabe niemand das Mikrofon - das Konzert drehte sich ausschließlich um die Musik.

Das Programm

Der Gemischte Chor sang "Conquest of Paradise", "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben", "Alkohol" von Herbert Grönemeyer und "Du hast'n Freund in mir" aus dem Film "Toy Story". Bei dem Stück "Das Rendezvous" zeigte die Leinwand hinter den Sängern auch während des Stückes ihre komplette Wirkung: Passend zu jeder Textzeile wurden Bilder eingeblendet, die die Geschichte visuell miterzählten. Überhaupt gab es für die Zuschauer nicht nur etwas zu hören, sondern bei den meisten Liedern auch etwas auf der Leinwand zu sehen.

Der Männerchor sang "Barbara Ann", "California Dreamin'", "The Lion Sleeps Tonight" und "Hail Holy Queen" aus dem Film "Sister Act", was die Zuschauer zu eifrigem Mitklatschen animierte. Letztes Stück vor der Pause war "When I'm Sixty-Four" von den Beatles.

Nach der Pause eröffnete Takt9 die zweite Hälfte mit "We Will Rock You" gefolgt von "Haus am See" von Peter Fox, "Jailhouse Rock" und "Ich wär so gerne Millionär" von den Prinzen. Als letztes Stück sang Takt9 "For The Longest Time" von Billy Joel.

Als vierte und letzte Gruppe betrat dann "Sing'n'Swing Gründau" die Bühne. Die Sänger begannen mit "Drück die 1" von Annette Louisan und "Lasse redn" von den Ärzten bevor dann mit "Didn't My Lord Deliver Daniel?" der einzige Gospel des Abends zum Besten gegeben wurde. Danach kamen "So soll es bleiben" von Ich+Ich und "Dancing Queen" von ABBA.

Auf die unvermeidlichen "Zugabe"-Rufe kam der Gemischte Chor noch mal auf die Bühne und verstärkte "Sing'n'Swing" bei einem gemeinsamen "Angels" von Robbie Williams.

Standing Ovations

Die Zuschauer quittierten das Konzert mit Standing Ovations. Die Idee, nach gutem Gesang und guter Liedauswahl nun auch guten Klang und eine gute Show folgen zu lassen hat sich für die Harmonie voll ausgezahlt, wie die zahlreichen Reaktionen bekunden.

Überraschend für ein Chorkonzert war der technische Aufwand, der betrieben wurde. Für die Licht- & Tontechnik wurde wurde mit KS-Showtechnik ein professioneller Partner gefunden, ohne den ein Konzert dieser Art nicht möglich wäre. Viele Tage Vorbereitung waren nötig; selbst während des Konzertes waren vier Menschen mit der Bedienung der Technik beschäftigt.

Aber dieser Aufwand erscheint nur konsequent, denn seitens der Sänger war der Aufwand um ein vielfaches höher: Über ein Jahr übten die Sänger die Stücke ein und ließen liebgewonnene Auftritte und Besuche bei anderen Vereinen aus, um sich voll auf die Konzertvorbereitungen konzentrieren zu können. Für die hervorragende gesangliche Leistung bot der Abend den geeigneten Rahmen. "Klappern gehört zum Handwerk" sagt der Volksmund. Gutes Sanges-Handwerk ist man von der Harmonie gewöhnt, aber in Sachen Klappern war das Konzert wegweisend.

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